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Ein Gartenhaus als Wochenendhaus nutzen


Immer mehr Gartenfreunde möchten ihr eigenes Gartenhaus nicht nur für die Unterbringung der Werkzeuge und Gartenmaschinen nutzen, sondern auch als komfortables Wochenendhaus. komfortables gartenhaus Hierfür muss das Gartenhaus natürlich eine entsprechende Größe aufweisen, damit der gewünschte Komfort auch wirklich gewährleistet wird. Ferner sollte sich der Gartenfreund Gedanken über die Einrichtung von seinem Gartenhaus machen.

Das Werkzeug sollte in einem Geräteschuppen untergebracht werden.

Bei einem längeren Aufenthalt im eigenen Gartenhaus, würde das darin untergebrachte Werkzeug sicherlich stören und das Ambiente im Inneren des Gartenhauses sehr negativ beeinflussen. Aus diesem Grund ist es hierbei empfehlenswert, das Werkzeug in einem extra hierfür vorgesehenen Geräteschuppen aufzubewahren. Derselbe Umstand bezieht sich natürlich auch auf die Gartenmaschinen, wie beispielsweise auf dem Rasenmäher und eine Heckenschere, da derartige Maschinen zudem auch häufig einen unangenehmen Benzingeruch verbreiten.

Die Einrichtungsgegenstände für das Gartenhaus können günstig erstanden werden.

In Bezug auf die Einrichtung vom eigenen Gartenhaus besteht für den Gartenfreund natürlich die Möglichkeit, sich im Rahmen des Kaufs der Möbelstücke in erster Linie auf dem Gebrauchtmarkt umzusehen und hierdurch effektiv Kosten einzusparen. In erster Linie werden für ein Gartenhaus, das als Wochenendhaus dienen soll, eine Sitzgelegenheit, eine Übernachtungsmöglichkeit sowie ein Herd oder eine Kochplatte benötigt. Des Weiteren ist es zudem empfehlenswert, auch an einem Schrank oder einen oder mehrere Hängeschränke für das aufbewahren des Geschirrs und der Kleidung zu denken. Prinzipiell wird der Fantasie beim Einrichten des eigenen Gartenhauses selbstverständlich keine Grenze gesetzt.

Ideale Holzarten für Gartenhäuser


Für zeitgemäße Gartenhäuser, die in Form von einem Bausatz angeboten werden, verwenden die Hersteller unterschiedliche Holzarten. In erster Linie eignen sich für ein Gartenhaus einheimische Holzarten von verschiedenen Nadelbäumen sehr gut. Diese Hölzer weisen prinzipiell eine sehr hohe Faserdichte auf und bieten zudem eine optimale Stabilität des Gartenhauses.

Viele Bausätze für Gartenhäuser werden aus Fichtenholz gefertigt.

Viele Hersteller für Gartenhausbausätze greifen sehr gern auf das Holz der Fichte zurück, da dieses in unseren Breitengraden in großer Menge verfügbar ist und sich hierdurch die Transportwege und somit auch die Transportkosten sehr gering gestalten. Das Fichtenholz kann zudem sehr gut zu den Einzelteilen eines Gartenhausbausatzes verarbeitet werden, da diese Holzarten nicht all zu hart und auch nicht zu weich ist.

Auf das Holz von verschiedenen Laubbäumen kann verwendet werden.

Wünscht sich der Gartenbesitzer ein sehr robustes Gartenhaus, so ist es empfehlenswert, sich für ein Modell zu entscheiden, das aus dem Holz einheimischer Laubbäume, wie beispielsweise aus dem Holz der Buche oder der Eiche, gefertigt wurde. Diese Holzarten der einheimischer Laubbäume werden aufgrund ihrer enormen Härte zu der Harthölzern gezählt und durch den sehr hohen Härtegrad dieser Hölzer weist ein Gartenhaus aus dem Eichen- oder Buchenholz eine ideale Stabilität und Langlebigkeit auf.

Auch teures Tropenholz kann eingesetzt werden.

Manche Gartenbesitzer entscheidet sich im Rahmen der Holzauswahl für ihr Gartenhaus für ein teures Tropenholz, da diese Hölzer prinzipiell eine ungemein hohe Resistenz gegen die unterschiedlichen Witterungseinflüsse aufweisen. Hieraus resultiert eine sehr hohe Langlebigkeit des Gartenhauses. Jedoch muss bei derartigen Hölzern beachtet werden, dass sich diese bei weitem teurer gestalten, als einheimische Holzarten.

Eine Terrasse für das eigene Gartenhaus


Eine Terrasse, die an das Gartenhaus angebaut wird, bietet eine sehr gute Möglichkeit, die warmen Sommerabende mit den Freunden oder der Familie zu genießen. Ein besonders schönes Ambiente kann mithilfe einer Terrasse aus Holz erreicht werden, welche zudem eine Überdachung für den Schutz vor der Sonneneinstrahlung und vor Regen aufweist. Im Idealfall wird eine Holzterrasse auf massiven Stützbalken errichtet, damit das Holz der Terrasse nicht durch die Feuchtigkeit des Untergrunds in Mitleidenschaft gezogen wird.

Für eine Holzterrasse sollten witterungsbeständige Holzarten eingesetzt werden.

gartenhaus-mit-terrasseIn Bezug auf die Holzauswahl ist es für den Gartenbesitzer absolut empfehlenswert, sich für hochwertige und witterungsbeständige Hölzer zu entscheiden. Unter diesem Kontext sollten vor allem die einheimischen Holzarten von Laubbäumen, wie beispielsweise von der Eiche oder der Buche, Erwähnung finden, da diese Holzarten prinzipiell neben einer optimalen Resistenz gegen die Witterungseinflüsse auch eine sehr hohe Tragkraft aufweisen.

Für den Bau einer Terrasse sollte ein Fachmann engagiert werden.

Damit die Terrasse des eigenen Gartenhauses auch langfristig eine optimale Stabilität und Tragkraft aufweist, sollte für deren Konstruktion eine kompetente Firma beauftragt werden. Hierfür kann sich der interessierte Gartenfreund beispielsweise im Internet nach einem Unternehmen umschauen, welches den Bau einer individuellen Terrasse im eigenen Garten anbietet oder gar direkt Gartenhäuser mit Terrasse verkaufen. Ferner besteht auch die Möglichkeit, eine ortsansässige Schreinerei mit der Konstruktion der Gartenhausterrasse zu beauftragen.

Für die Überdachung einer Terrasse finden sich unterschiedliche Möglichkeiten.

Damit die eigene Terrasse des Gartenhauses bei jeglicher Witterung zum Verweilen einlädt, sollte der Gartenfreund auch eine Terrassenüberdachung in Erwägung ziehen. Hierfür finden sich im Baustoffhandel spezielle Überdachungsmaterialien, die sich durch eine optimale Stabilität auszeichnen.

 

Eine Heizung für das eigene Gartenhaus


Sofern das eigene Gartenhaus auch in der kalten Jahreszeit dem Aufenthalt in der eigenen grünen Oase dienen soll, ist es natürlichen empfehlenswert, im Innern der Gartenlaube eine Heizung zu installieren. Je nachdem ob der Gartenbesitzer über einen Stromanschluss verfügt oder nicht, bieten sich hierfür unterschiedliche Möglichkeiten an.

Ein elektrischer Heizlüfter kann im Gartenhaus für Wärme sorgen.

Viele Gartenbesitzer entscheiden sich für das Beheizen ihres eigenen Gartenhauses für einen elektrischen Heizlüfter, der mithilfe des im Garten befindlichen Stromanschlusses oder über ein Notstromaggregat mit Energie versorgt wird. Hierbei muss jedoch beachtet werden, dass die Heizlüfter einen ungemein hohen Energieverbrauch aufweisen, wodurch eventuell sehr hohe Stromkosten entstehen. Auch kann bei einem großflächigen Gartenhaus ein elektrischer Heizlüfter unter Umständen nicht ausreichen, um die im Gartenhaus erwünschte Wärme zu erzeugt.

Ein Holzofen sorgt für ein gemütliches Ambiente.

Sofern im eigenen Garten kein Stromanschluss vorhanden ist und der Gartenbesitzer aufgrund der Lärmentwicklung und Umweltbelastung nicht auf ein benzinbetriebenes Aggregat zurückgreifen möchte, so bietet sich für das Heizen des eigenen Gartenhauses die Nutzung eines kleinen Holzofens an. Durch einen Holzofen im Innern des Gartenhauses entsteht grundsätzlich ein sehr angenehmes Ambiente, jedoch müssen bei der Installation eines Holzofens die wichtigen Brandschutzvorschriften beachtet werden! Beispielsweise muss der Gartenbesitzer die hinter dem Holzofen befindliche Wand des Gartenhauses mithilfe von speziellen Schutzblechen vor der Hitze des Ofens schützen, damit diese nicht in Brand geraten können.

Eine Gasheizung stellt eine kostengünstige und sichere Alternative dar.

Die dritte Möglichkeit, das eigene Gartenhaus im Winter zu beheizen, gestaltet sich in Form einer kostengünstigen und sicheren Gasheizung. Eine Gasheizung kann mithilfe von Propangasflaschen, die sich beispielsweise außerhalb des Gartenhauses in einem Schuppen befinden, betrieben werden und ist auch für das Beheizen von einem großflächigen Gartenhaus sehr gut geeignet.

Das Gartenhaus muss vor der Witterung geschützt werden


Der Gartenfreund muss in regelmäßigen Abständen für umfangreiche Holzschutzmaßnahmen bei seinem Gartenhaus oder Saunahaus sorgen, um das Holz der Außenwände effektiv gegen die Witterungseinflüsse zu schützen. Je nachdem, ob der Gärtner Wert auf eine ideale Ökologie seines Gartenhauses legt, oder nicht, finden sich für den Holzschutz entweder chemische oder auch rein natürliche Präparate. Egal für welche Art von Holzschutzmittels sich der Gärtner für das Gartenhaus entscheidet, er sollte beim Einsatz des jeweiligen Mittels mit äußerster Sorgfalt vorgehen und darauf achten, dass die gesamte Außenfläche des Gartenhauses mit dem jeweiligen Holzschutzmittel behandelt wird.

Das Leinöl stellt eine sehr gute ökologische Möglichkeit für den Holzschutz dar.

Viele Ökogärtner entscheiden sich in Bezug auf den Holzschutz ihres Gartenhauses für das natürliche Öl aus den Leinsamen. Das Leinöl weist grundsätzlich optimale, versiegelnde Eigenschaften auf und wird daher bereits seit Generationen für den natürlichen Holzschutz eingesetzt. Das Öl dringt aufgrund seiner idealen Fließeigenschaften in das Holz des Gartenhauses ein und verschließt auf diesem Weg dessen Poren auf natürlichem Weg. Im Idealfall wird der Holzschutz mit Leinöl jedes Jahr von neuem durchgeführt, um das Holz auch langfristig vor der Witterung zu schützen.

Auch chemische Holzschutzmittel verschließen die Poren des Holzes.

Die chemische Holzschutzmittel weisen im direkten Vergleich zu dem Leinöl eine ähnliche Funktion auf, da auch diese Mittel die Poren des Holzes von einem Gartenhaus effektiv verschließen. In der heutigen Zeit finden sich hierfür sehr unterschiedliche Produkte mit einer teilweise abweichenden Zusammensetzung der Inhaltsstoffe. Beispielsweise bietet nahezu jeder Baumarkt Holzschutzmittel an, welche auch gleichzeitig als farbiger Außenanstrich für das Gartenhaus eingesetzt werden können.

Gartenhaus Sonderanfertigungen


Für einen Gartenbesitzer, der sich nicht für ein Standardgartenhausmodell von der Stange entscheiden möchte, bietet sich die Möglichkeit an, eine Sonderanfertigungen in Auftrag zu geben. Hierbei kann der Gartenfreund selbstverständlich seine individuellen Vorstellungen bezüglich des eigenen Gartenhauses äußern und der Hersteller wird mithilfe seines Erfahrungsschatzes versuchen, diese Wünsche unter Einbeziehung der möglichen, baulichen Struktur bzw. physikalischen Gesetze in die Tat umzusetzen.

Für eine Sonderanfertigungen müssen verschiedene Kriterien beachtet werden.

Für ein Gartenhaus, welches nach Wünschen des Gartenbesitzers entworfen werden soll, müssen natürlich bestimmte Kriterien beachtet werden und daher sollte der Gartenfreund generell bereit für Kompromisse sein. In erster Linie muss bei der Sonderanfertigungen von einem Gartenhaus, wie bereits erwähnt, auf eine optimale Statik geachtet werden.

Beim Entwurf der Sonderanfertigung können mehrere Räume eingeplant werden.

Anbauschuppen für ein GartenhausSofern der Gartenfreund sein Gartenhaus auch für Übernachtungen nutzen möchte, so empfiehlt sich eine Sonderanfertigung, die mehrere Räume zur Verfügung stellt. Hierbei besteht die Möglichkeit, einen der Räume im Gartenhaus als Schlafraum und einen weiteren als Aufenthaltsraum einzusetzen. Des Weiteren sollte bei einem derartigen Luxusgartenhaus auch daran gedacht werden, einen kleinen Raum oder eine ausreichend große Nische für die Kochgelegenheit mit einzuplanen. Da bei einem langfristigen Aufenthalt im eigenen Gartenhaus das in diesem eventuell untergebrachte Werkzeug nur das Ambiente und Wohngefühl stören würde, ist es zudem empfehlenswert, einen Geräteschuppen an das Gartenhaus anzubauen. Solche Anbauschuppen kann man auch nachträglich bequem noch anbauen.

Eine Sonderanfertigung kann auch mit einer schönen Holzterrasse versehen werden.

Für das geselliges Beisammensein mit der Familie oder mit Freunden in der warmen Jahreszeit kann sich der Gartenbesitzer zudem für einen Terrassenanbau aus Holz oder aus mineralischen Baustoffen mit einer witterungsbeständigen Überdachung entscheiden. Auch dieser Wunsch sollte natürlich bereits bei der Planung der Sonderanfertigung geäußert werden, damit der Hersteller des individuellen Gartenhauses die Terrasse bereits in dem Entwurf des Konstruktionsplans mit integriert.

Verschiedene Dachbedeckungen bei Gartenhäusern


Ein Gartenhaus muss aufgrund der hierzulande üblichen, mitunter sehr wechselhaften Witterungsverhältnisse natürlich auch mit einer wasserdichten und tragfesten Dachbedeckung versehen werden. Hierfür finden sich, je nach Art und Baustruktur des Gartenhauses, unterschiedliche Möglichkeiten, wie beispielsweise die Entdeckung mit Dachziegeln oder mithilfe von Holzplatten und Dachpappe.

Ein Gartenhaus aus mineralischen Baustoffen kann mit Dachziegeln eingedeckt werden.

gartenhausSofern das eigene Gartenhaus mithilfe mineralischer Baustoffe, wie beispielsweise mit Backsteinen oder Ytong-Steinen, erbaut wird, kann dessen Dach ohne Bedenken mit geläufigen Dachziegeln eingedeckt werden. Dieser Möglichkeit der massiven Dacheindeckung resultiert prinzipiell aus der hohen Tragkraft der Wände eines derartigen Gartenhauses. Eine Dacheindeckung mit Dachziegeln bietet einen optimalen Schutz für den Innenraum des Gartenhauses und muss lediglich alle paar Jahre in Augenschein genommen werden, ob sich eventuell Risse in einzelnen Dachziegeln gebildet haben. Sollten einzelne Dachziegeln derartige Schäden aufweisen, so muss der Gärtner diese umgehend durch neue ersetzen, damit keine Feuchtigkeit in das Innere des Gartenhauses gelangen kann.

Das Dach eines Gartenhauses aus Holz wird häufig mithilfe von Dachpappe eingedeckt.

Da die Tragkraft der Wände bei einem  Gartenhaus aus Holz häufig begrenzt ist, empfiehlt sich bei vielen Modellen auf eine Eindeckung mit massiven und schweren Dachziegeln zu verzichten und stattdessen auf eine Dacheindeckung mit Dachpappe zurückzugreifen. Hierbei dienen zumeist großflächige Holzplatten als Unterstruktur des Gartenhausdaches, auf welche die Dachpappe aufgenagelt wird. Bei dieser Art der Eindeckung muss beachtet werden, dass die Schnittstellen der Dachpappe im letzten Arbeitsschritt mithilfe eines speziellen Präparat versiegelt werden, damit keine Feuchtigkeit in die untere Struktur des Gartenhausdaches eindringen kann. Jedoch bestimmt auch hierbei die Ausnahme die Regel, da sich heutzutage auch viele Gartenhausbausätze aus Holz ausfindig machen lassen, die aufgrund besonderer baulicher Strukturen auch ein sehr schweres Dach aus Dachziegeln zu tragen vermögen.

Montage von Gartenhäusern


Für die Errichtung von einem Gartenhaus finden sich unterschiedliche Möglichkeiten. Beispielsweise kann sich jeder Gartenbesitzer entweder für einen Fertigbausatz entscheiden, oder aber die Errichtung komplett in Eigenregie durchführen. Für Letzteres wird selbstverständlich ein gewisses Grundwissen und ein hohes handwerkliches Geschick benötigt. Hingegen kann ein Fertigbausatz für das Garten auch sehr einfach auch von einem Laien errichtet werden.

Fertigbausätze für Gartenhäuser enthalten alle benötigten Materialien und lassen sich leicht montieren.

5-eck-gartenhausDie verschiedenen Fertigbausätze für Gartenhäuser setzen sich prinzipiell aus allen Einzelbauteilen, wie beispielsweise aus dem Bauholz für die Wände, Türen, den Boden und das Dach, sowie aus den für die Montage benötigten Schrauben und aus den Materialien für die Dacheindeckung zusammen. Ein derartiger Fertigbausatz beinhalte zudem in der Regel eine genaue Bauanleitung, welche die Montage des Gartenhauses ungemein erleichtert. Selbst so schwierige Konstruktionen, wie beispielsweise 5-Eck Gartenhäuser lassen sich so relativ Problemlos errichten.

Vor der eigentlichen Errichtung des Gartenhauses muss der Untergrund vorbereitet werden.

Je nachdem, für was für eine Art von Gartenhaus sich der Gartenfreund entscheidet, vom einfachen Gartenhaus über Gerätehäuser bis zum Gartenpavillon, muss er vor der eigentlichen Errichtung prinzipiell einige Vorarbeiten leisten. In erster Linie ist es von enormer Wichtigkeit bei jeglicher Art von Gartenhaus für eine ebene Standfläche zu sorgen. Für ein leichtes Gartenhaus, welches mithilfe eines Fertigbausatzes aus Holz errichtet wird, reicht es in der Regel aus, den Untergrund einzuebnen und gegebenenfalls mit Kies, Rollsplitt oder ähnlichem Material zu bedecken. Für ein Gartenhaus mit einem höheren Gewicht empfiehlt sich jedoch ein massives Fundament aus Beton.

Das Gartenhaus kann auch gedämmt werden.

Sofern der Gartenbesitzer auch in der kalten Jahreszeit in seinem Gartenhaus verweilen möchte, kann er dieses mit einer Wärmeisolierung versehen. Hierfür finden sich unterschiedliche Dämmverfahren, wobei sich bei einem Gartenhaus in den meisten Fällen die sogenannte Innendämmung bewährt. Bei der Innendämmung werden die Dämmmaterialien auf die Innenseite der Wände des Gartenhauses aufgebracht und im Anschluss mithilfe von dünnen Holzplatten verschalt.

Baugenehmigung für ein Gartenhaus


In vielen Regionen wird für die Errichtung eines Gartenhauses, vor allem wenn dieses auf einen Fundament aus Beton montiert werden soll, eine Baugenehmigung benötigt. Derselbe Umstand bezieht sich in vielen Fällen auch auf ein Gartenhaus, welches eine bestimmte, vorgeschriebene Grundfläche überschreitet. Prinzipiell ist es daher empfehlenswert, sich bevor man sich ein Gartenhaus kaufen und errichten möchte  bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde über die Notwendigkeit einer Baugenehmigung zu informieren und gegebenenfalls einen entsprechenden Antrag zu stellen.

Gartenhaus Baugenehmigung: In manchen Gärten darf kein Fundament gegossen werden.

gartenhaus einfach errichtenAufgrund des Landschaftsschutzes ist in vielen Gärten die Errichtung eines massiven Betonfundaments grundsätzlich untersagt. Jedoch muss auch in solch einem Fall nicht auf den Bau eines Gartenhauses verzichtet werden, da sich verschiedene Alternativen zu einer massiven Betonplatte finden. Unter diesem Kontext sollten sogenannte Fundamentsteine Erwähnung finden, welche als tragendes Element für das Gartenhaus dienen können. Ob letztendlich ein Fundament gegossen werden darf oder nicht, kann ebenfalls bei der entsprechenden Bauaufsichtsbehörde in Erfahrung gebracht werden.

Die Gewährung einer Baugenehmigung ist von verschiedenen Faktoren abhängig.

Ob eine beantragte Baugenehmigung für ein Gartenhaus letztendlich gewährt wird oder nicht, hängt von unterschiedlichen Kriterien ab. Beispielsweise darf das Gartenhaus in manchen Regionen nicht über eine festgelegte Höhe kommen und auch der geplante Errichtungsorte im eigenen Garten spielt für die Gewährung der Baugenehmigung eine maßgebliche Rolle. In vielen Fällen darf ein Gartenhaus nicht all zu nah am Gartenzaun stehen und muss daher einen vorgeschriebenen Abstand zur Grundstücksgrenze aufweisen.

Im Rahmen der Antragstellung für die Baugenehmigung müssen spezielle Papiere vorgelegt werden.

Zumeist verlangt die Bauaufsichtsbehörde im Rahmen der Antragstellung für eine Baugenehmigung einen genauen Bauplan des Gartenhauses, welcher sowohl Auskunft über die geplante Größe des Gartenhauses, über das Baumaterial, sowie über den genauen Aufstellungsort gibt. Sofern diese Daten nicht den Bauvorschriften der jeweiligen Region entsprechen, kann es mitunter zu einer Ablehnung der Baugenehmigung kommen.

Das eigene Gartenhaus einrichten


Die meisten Gartenbesitzer möchten Ihr Gartenhaus selbstverständlich nicht nur ausschließlich als Gerätehaus für die Unterbringung der Werkzeuge und Gartenmaschinen verwenden, sondern Ihr Gartenhaus auch beispielsweise zum gemütlichen Verweilen und zum Übernachten im eigenen Garten einrichten. Hierfür finden sich selbstverständlich sehr unterschiedliche Möglichkeiten und generell steht es jedem Gartenbesitzer offen, das eigene Gartenhaus gänzlich entsprechend des eigenen Geschmacks einzurichten. Nachfolgend nun einige Beispiele für gemütlichen Gartenhauseinrichtungen.

Eine schöne Eckbank macht sich in einem Gartenhaus sehr gut.

Gartenhäuser für das WochenendeMöchte sich der Gartenbesitzer im eigenen Gartenhaus mit der Familie oder mit Freunden zu gemeinsamen Mittag- oder Abendessen zusammenfinden, so eignet sich hierfür eine gemütliche Eckbank mit einem Esstisch. Derartige Einrichtungsgegenstände für das Gartenhaus können teilweise recht günstig gebraucht erworben werden. Des Weiteren sollte sich der Gartenfreund auch nach einem oder mehreren Hängeschränken umschauen, in welchem das Geschirr für die gemeinsamen Mahlzeiten untergebracht werden kann.

Eine Schlafmöglichkeit für das Gartenhaus.

Für die Übernachtungen im eigenen Gartenhaus eignen sich grundsätzlich verschiedene Möbelstücke, wie beispielsweise eine aufblasbare Matratze, ein Ausziehsofa oder ein zusammenklappbares Reisebett. Auch für den Kauf derartiger Möbelstücke für das eigene Gartenhaus kann sich der Gartenfreund auf dem Gebrauchtmarkt umsehen und hierbei das eine oder andere Schnäppchen ausfindig machen.

Eine Kochgelegenheit steigert den Wohnkomfort in einem Gartenhaus.

Sofern das eigene Gartenhaus auch für ein Verweilen übers Wochenende als sogenanntes Wochenendgartenhaus  oder über einen längeren Zeitraum in den Ferien dienen soll, empfiehlt es sich natürlich auch für eine Kochgelegenheit zu sorgen. Je nachdem, ob der Gartenfreund in seiner grünen Oase auf einen Stromanschluss zurückgreifen kann oder nicht, besteht hierfür die Möglichkeit, sich für eine elektrische Kochgelegenheit oder aber für einen Gasherd zu entscheiden. Jedoch sollte hierbei bedacht werden, dass ein Gasherd grundsätzlich eine offene Flamme erzeugt und bei einem derartigen Herd auf den Brandschutz geachtet werden muss.

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