Monats-Archive: Februar 2012

Das Gartenhaus mit Strom ausstatten


Viele Gartenbesitzer möchten Ihr Gartenhaus mit Strom ausstatten, um beispielsweise eine Beleuchtung, eine elektrische Heizung oder sogar eine elektrische Kochmöglichkeit zu installieren. Jedoch müssen bei der Anbindung an das öffentliche Stromnetz ganz spezielle Kriterien beachtet werden und grundsätzlich ist es hierbei erforderlich, einen kompetenten Fachmann zu engagieren.

Der Gartenbesitzer muss einem eigenen Stromzähler beantragen.

Moderne Gartenhäuser mit Strom ausstattenUm das eigene Gartenhaus mit Strom zu versorgen, muss der Gartenbesitzer in erster Linie bei den jeweiligen Stadtwerken einen eigenen Stromzähler beantragen. Die Kosten hierfür muss natürlich der Gartenbesitzer selbst tragen und mitunter kann die Beantragung von einem Zählerkasten eine gewisse Wartezeit mit sich bringen. Des Weiteren sollte natürlich eine Anbindung an das Stromnetz in der Nähe des eigenen Gartens verfügbar sein und ist dies nicht der Fall, so muss der Gartenbesitzer für die Verlegung eines Zubringerkabels für den Strom sorgen, wodurch wiederum Kosten entstehen.

Für die Stromversorgung im Gartenhaus bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten.

Sobald der Zählerkasten für den Strom zur Verfügung steht, muss der Gartenfreund natürlich auch für eine Anschlussmöglichkeit der Elektrogeräte im Innern Gartenhaus sorgen. Zumeist bieten die speziellen Zählerkasten für den Garten mehrere Steckdosen an, in welche der Gärtner ein Verlängerungskabel einstecken kann. Hierfür empfiehlt sich beispielsweise eine spezielle Kabeltrommel für den Außenbereich, die ein ausreichend langes Kabel aufweist. Die zweite Möglichkeit den Strom in das Gartenhaus zu leiten, gestaltet sich in Form eines fest verlegten Kabels, dessen Verlegung natürlich bei weitem kostenaufwendiger ist.

Auch ein Aggregat kann für die Stromversorgung eingesetzt werden.

In einigen Fällen kann es vorkommen, dass der Garten sehr weit von der nächsten Stromquelle entfernt liegt, wodurch sich das Verlegen eines Stromkabels für das Gartenhaus viel zu teuer gestalten würde. Jedoch muss auch der Besitzer eines derartigen abgelegenen Gartens nicht unbedingt auf Strom im eigenen Gartenhaus verzichten, denn im Fachhandel finden sich viele verschiedene Stromaggregate, die mithilfe von Kraftstoff angetrieben werden und eine ausreichende Leistung für die Stromversorgung im eigenen Garten aufweisen.

Farbbehandlung für Gartenhäuser


Die farbige Gestaltung in einem bestimmten Farbton verleiht dem eigenen Gartenhaus selbstverständlich eine ganz individuelle Note. Zudem finden sich heutzutage ganz spezielle Produkte, welche sowohl die Farbe, als auch ein hochwirksames Holzschutzmittel in einem Präparat vereinen, wodurch die Farbbehandlung des Gartenhauses gleichzeitig eine ideale Möglichkeit darstellt, die Außenwände effektiv vor den Witterungseinflüssen zu schützen. Die farbige Gestaltung von einem Gartenhaus beinhaltet in der Regel mehrere Arbeitsschritten.

Vor der Farbbehandlung sollten die Außenwände gründlich gereinigt und abgeschliffen werden.

Bevor mit dem farbigen Außenanstrich von einem Gartenhaus begonnen werden kann, sollten die Außenwände zuerst von den Verunreinigungen befreit werden. Des Weiteren ist es bei den meisten Präparaten für einem farbigen Außenanstrich erforderlich, den Untergrund sorgfältig anzuschleifen, damit die Farbe ideal haften kann und nicht nach einiger Zeit abblättert. Das Abschleifen der Außenwände kann entweder von Hand mit einem Schleifblock und Schleifpapier oder aber mit einem elektrischen Schleifgerät, wie beispielsweise mit einem Schwingschleifer, durchgeführt werden.

Bei manchen Produkten muss eine Grundierung aufgebracht werden.

gartenhaus aussenanstrich farbigJe nach Zusammensetzung des jeweiligen Farbprodukts, muss der Gartenfreund die Außenwände seines Gartenhauses vor dem eigentlichen Farbanstrich mit einer speziellen Grundierung einstreichen. Nachdem diese Grundierung ausreichend angetrocknet ist, wird gleichmäßig die Farbe aufgebracht. Um sich dieser Arbeitsschritt zu ersparen, kann sich der Gartenbesitzer jedoch für ein modernes Farbprodukte entscheiden, welches sowohl das Grundierungsmittel als auch die Farbe enthält.

Bestimmte Farben können mithilfe der RAL-Tabelle leicht nachgekauft werden.

Sollte der Außenanstrich von einem Gartenhaus nach der Zeit an einigen Stellen abblättern, so lässt sich die entsprechende Farbe mithilfe der so genannten RAL-Tabelle problemlos nachkaufen, in der alle erhältlichen Farbtöne mithilfe einer jeweiligen Nummer aufgeführt werden. Aus diesem Grund sollte sich der Gartenfreund nach dem Außenanstrich von seinem Gartenhaus die RAL-Nummer der verwendeten Farbe und die Bezeichnung des entsprechenden Präparats notieren oder die Farbdose aufheben.

Dachbegrünung für das Gartenhaus


Immer mehr Gartenbesitzer und Naturfreunde entscheiden sich in der heutigen Zeit für eine sehr schöne und ökologisch wertvolle Dachbegrünung für das eigene Gartenhaus. Eine Dachbegrünung bietet prinzipiell vielen wichtigen Kleintieren, vor allem Insekten, einen optimalen Lebensraum und stellt in Bezug auf das natürliche Erscheinungsbild des eigenen Gartenhauses die ideale Lösung dar. Nicht zu vergessen, dass die Dachbegrünung selbstverständlich auch den auf dem Dach befindlichen Pflanzen optimale Verhältnisse, wie eine ideale Lichteinstrahlung und ausreichend Regenwasser, bietet. Jedoch muss der Gartenbesitzer bereits im Vorfeld ermitteln, ob das Dach von seinem Gartenhaus eine ausreichende Tragkraft für die Begrünung aufweist.

Für einen Dachbegrünung eignen sich sehr unterschiedlich Pflanzenarten.

Der Gartenbesitzer kann sich für die Dachbegrünung von seinem Gartenhaus zwischen ungemein breit gefächerten Pflanzenarten entscheiden, wobei in erster Linie selbstverständlich mehrjährige Pflanzen ausgewählt werden sollten. Beispielsweise eignen sich für eine schöne und ökologisch wertvolle Dachbegrünung viele verschiedene Gräserarten und Stauden. Von Pflanzen, welche zu den Tiefwurzlern gehören, sollte jedoch abgesehen werden.

Einen Dachbegrünung setzt sich aus mehreren Schichten zusammen.

Die Begrünung eines Gartenhausdachs gliedert sich prinzipiell in mehrere Arbeitsschritte auf, da vor dem eigentlichen Setzen der Pflanzen erst mehrere Schichten aus unterschiedlichen Materialien auf das Gartenhausdach aufgebracht werden müssen. Die unterste Schicht einer Dachbegrünung dient grundsätzlich als Schutz für die eigentliche Dachstruktur von den Wurzeln der Pflanzen und vor der Feuchtigkeit. Aus diesem Grund wird diese Schicht auch als durch Durchwurzlungsschutz bezeichnet. Auf diese Schicht wird das eigentliche Substrat für die Pflanzen aufgebracht, wobei sich heutzutage spezielle Matten anbieten, welche sich aus sehr verschiedenen Materialien für die Speicherung des Wassers und für die optimale Nährstoffversorgung der Pflanzen zusammensetzen. Die tatsächliche Stärke dieser Substratschicht richten sich nach der jeweiligen Tragkraft des Gartenhausdaches und kann 8-15 cm betragen. Nachdem auch die Substratschicht für die Dachbegrünung auf das Gartenhaus-Dach aufgebracht wurde, können auch schon die Pflanzen gesetzt werden.

Fundamenterstellung für Gartenhäuser


Für viele Gartenhäuser ist die Erstellung eines massiven Fundaments aus Beton unabdinglich, vor allem, wenn das entsprechende Gartenhaus ein sehr hohes Gewicht aufweist. Das Fundament dient in solch einem Fall prinzipiell als tragende Unterlage für das Gartenhaus und verhindert, dass dieses in der weichen Erde einsinken kann, wodurch eine optimale Stabilität des Gartenhauses gewährleistet wird. Jedoch müssen sowohl vor als auch während der Fundamenterstellung einige wichtige Kriterien beachtet werden.

Nicht in jedem Garten darf ein Fundament gegossen werden.

Im Vorfeld sollte sich der Pächter oder Besitzer eines Gartens bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde erkundigen, ob in der Gartenanlage bezüglich des Landschaftsschutzes überhaupt ein massives Betonfundament gegossen werden darf. Auch kann es in einigen Fällen vorkommen, dass für die Erstellung eines Fundaments eine spezielle Baugenehmigung eingeholt werden muss, was sich jedoch je nach Bundesland und zuständiger Behörde sehr unterschiedlich gestalten kann.

Die Erstellung eines Fundaments gliedert sich in mehrere Arbeitsschritte auf.

Sobald die Genehmigung für das Fundament des eigenen Gartenhauses vorliegt, kann mit der eigentlichen Fundamenterstellung auch schon begonnen werden. In erster Linie gilt es hierbei, den für das Fundament benötigten Aushub zu tätigen, wobei die Fläche für das Fundament im Vorfeld mit Schnüren eingegrenzt wird. Die Tiefe des Aushubs richtet sich grundsätzlich nach der gewünschten Dicke des Fundaments und prinzipiell muss der Aushub sehr exakt und sorgfältig getätigt werden, damit es beim eigentlichen Gießen des Betonfundaments nicht zu Überraschungen und Problemen kommt.

Das Fundament wird gegossen.

gartenhausIm Anschluss an den Aushub werden die Seitenränder der Fundamentgrube mithilfe von Holzbrettern verschalt, sowie der Untergrund der Grube eingeebnet und eventuell mit feinem Kies oder Rollsplitt beschichtet. Nachdem dieser Arbeitsschritt abgeschlossen ist, kann der Gartenbesitzer auch schon mit dem Anrühren des Betons und mit der eigentlichen Fundamenterstellung beginnen. Das Fundament muss selbstverständlich über einen bestimmten Zeitraum aushärten, bevor mit der eigentlichen Errichtung des Gartenhauses begonnen werden kann.